Verhalten beobachten


Ein ausführliches Erstgespräch (Daten sammeln über Biographie des Hundes) ist hilfreich, um gewisse Verhaltensauffälligkeiten zu verstehen und nachvollziehen.

Verhalten beobachten:

  • Körpersprache - verschiedene Haltungsweise des Körpes usw
  • Mimik- Augen- Pupillen- Ohren-Lefzen
  • Bewegung – langsam- steifer Gang- entspannt usw.

Verhalten gegenüber andere Hunde/ Menschen/ Situationen/ Angst/ Stress/ Schmerzen


Ursache (un)bekannt ?

Es ist hilfreich, wenn man eine Ursache kennt. Leider ist das in den wenigsten Fällen so. Je nach Hund und ihren Lebensruck-sack der von klein aufgepackt wurde, ist das Training verschieden und nicht bei jedem Hund gleich.


Ziel setzten (Nah/Fernziel)

Je nach Problem / Verhaltensauffälligkeiten, die der Hund mit sich bringt, bestimmt man ein Nahziel.

Ein Beispiel: Ich kannte einen Hund, der zeigte enorme Aggressionen gegenüber Menschen und Hunden. Sobald man nur in die Nähe des Hundes kam weil man die gleiche Strecke lief oder zufälligerweise sich begegnete, zeigte der Hund die Zähne, stellte die Haare und sein Gewicht wurde nach vorne geschoben. Es kam dann auch zu einem Bissunfall.

Es handelte sich um einen Tierschutzhund, was aber nichts mit seinem Verhalten zu tun hatte. Das Nahziel war nun, einen Gesundheitstest beim Tierarzt zu machen. Meine Vermutung war ein Hirntumor, was sich dann leider auch bewahrheitete.
Dieser Tumor war die Ursache für seine Aggression.


Lösungsweg ausarbeiten

Haben wir unsere Daten gesammelt, so werde ich mit Ihnen gemeinsam, einen Lösungsweg ausarbeiten. Was ist uns wichtig, was hat Priorität, wie geht es Ihnen dabei?


Trainingsschritte festlegen / Zeit geben

Nun ist es soweit. Wir werden nun gemeinsam Trainingsschritte festlegen. Dabei ist es wichtig, dass Sie Zeit und Raum haben um dieses Training auszuüben. Und dass Sie sich die Zeit und den Raum dafür auch geben. Wir arbeiten über: Erwünschtes Verhalten wird bestätigt.


Ziel erreicht / nicht erreicht ?

Wenn ein Ziel nicht erreicht wird sollten wir uns folgendes überlegen:

  • Trainingsschritt zu hoch angesetzt?
  • Haben sich Fehler beim Training eingeschlichen?
  • Haben wir was übersehen? (Hund hat zusätzlich Schmerzen, Krankheit, Stress?)
  • Trainiert die ganze Hundehalterfamilie gleich? Ist ein neues Problem aufgetaucht , das zu einem Rückschritt geführt hat?

Ziel erreicht = Abschluss= sensibilisiert bleiben

Wurde das Nah-und Fernziel erreicht, so kommen wir zum Abschluss. Das bedeutet, Sie haben grossartiges geleistet, dass Sie soweit gekommen sind. Denn ohne Ihre Mithilfe und Ihren Willen geht es nicht. Bedenken Sie aber, dass Sie nun sensibilisiert bleiben und sofort eingreifen falls aus irgendwelchen Gründen Ihr Hund erneut in das unerwünschte Verhalten kommt.


Lösungen erarbeiten bei Hundeproblemen

wird am Anfang als Einzelstunde abgehalten.

Ziel: Der Hundehalter kann sich in aller Ruhe und konzentriert auf das Arbeiten mit seinem Hund einlassen.


Daten sammeln:

Wir werden eine Biographie vom Hund anlegen soweit sie bekannt ist. Für mich ist auch wichtig, wie war die Geburt? Wie viele Geschwister hat oder hatte der Hund? Waren es vermehrt Rüden oder Weibchen? In welcher Verfassung oder Charakter war die Mutterhündin? Eher ängstlich oder selbstsicher? Fragen die interessant sind, soweit sie natürlich bekannt sind.

Zwischen den Einzelstunden werden 2-3 Wochen gebraucht, damit Sie mit Ihrem Hund das Training festigen können.

Das Erstgespräch dauert etwa 2 Stunden Preis: Fr.100.- (Daten sammeln, Ursachen, Verhalten etc.) Einzelstunde: Fr. 50.- dauert eine Stunde